VfL Herrenberg mit Vereinsehrenamtspreis ausgezeichnet
  30.11.2019

Jasmin Kloss und Harald Kennke durften die Preise entgegennehmen

Ehre, wem Ehre gebührt: Bei der elften zentralen Ehrungsveranstaltung des Fußballbezirks Böblingen/Calw durften vier Vereine aus dem Bezirk Ehrenamtspreise des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) entgegennehmen. Der erste Preis ging in diesem Jahr an den VfL Herrenberg.

Seit 2009 werden die mit 80.000 dotierten Preise in den 16 Bezirken des WFV verliehen.

Daneben zeichnete Bezirkschef Richard Armbruster zusammen mit WFV-Vorstandsmitglied Knut Kircher und Annemarie Mehl als Ehrenamtsbeauftragter des Fußballbezirks besonders engagierte Vereinsvertreter aus den Reihen des Bezirks mit dem DFB-Ehrenamtspreis aus.

"Ohne Ehrenamtliche würde dem Fußball an der Basis schnell die Luft ausgehen", ist Richard Armbruster überzeugt, dass die Gesellschaft ohne Ehrenamt "ärmer und kälter wäre". Deshalb zolle er allen Mitgliedern, die sich in den Vereinen engagieren, "höchsten Respekt für ihre unverzichtbaren Leistungen". Am jährlichen Ehrungsabend werden deshalb in seinen Augen Leute ausgezeichnet, die sich vorbildlich für ihre Vereine eingesetzt haben.

Denn ohne die große ehrenamtliche Arbeit könnten viele Aufgaben in den Vereinen gar nicht bewältigt werden.

Für den WFV-Vorstand war Knut Kircher nach Herrenberg gekommen – eigentlich fast ein Heimspiel für den einstigen DFB-Schiedsrichter des Jahres aus Hailfingen. Doch weil er berufsbedingt zwischen München und Herrenberg im Stau steckte, kam der größte WFV-Wimpel für den VfL Herrenberg mit etwas Verspätung ins Gäu. "Wir haben tolle Vereine", unterstrich Kircher mit Blick auf die 96 Bewerbungen für die Vereinsehrenamtspreise des Verbandes. Vor allem die acht Vereine aus dem Fußballbezirk Böblingen/Calw hätten der Jury mit ihren fundierten Bewerbungen die Entscheidungen besonders schwer gemacht. Bewertet werden dabei unter anderem besondere Projekte, die Qualität der Jugendarbeit oder außergewöhnliches gesellschaftliches Engagement.

Im hiesigen Bezirk ging der erste Preis im Wert von gut 2500 Euro nach Herrenberg, wo in diesem Jahr 100 Jahre Fußballsport mit zahlreichen Veranstaltungen und einer tollen Festschrift gefeiert werden. Wie Kircher in seiner Laudatio betonte, überzeugen die Herrenberger VfL-Fußballer mit einem stimmigen Vereinskonzept sowie vielfältigen Angeboten und Kooperationen – wozu auch eine hervorragende Jugendarbeit mit 16 Juniorenmannschaften zählt. Gewürdigt wurden daneben die Herrenberger Fußballschule sowie die gelebte Förderung der Integration.